Datenbanken im WWW

Inzwischen ist es nahezu unmöglich, größere Webprojekte ohne die Verwendung einer Datenbank zu betreiben. Zu viele Informationen gilt es zu verwalten, zu häufig sind Änderungen vorzunehmen. Erfahrungsgemäß erweist es sich da als äußerst hilfreich, die Daten an zentraler Stelle - in einer Datenbank - zu verwalten, anstatt Änderungen auf jeder Seite manuell durchzuführen.
Von der Datenbank ins Web. Der simpelste Weg, Daten im Web sichtbar zu machen, besteht darin, regelmäßig aus der Datenquelle statische Seiten zu erzeugen. Dieses Verfahren funktioniert allerdings nur dann zufriedenstellend, wenn sich die Daten nur selten ändern und keine Interaktion (wie das Einfügen neuer Daten) gewünscht ist.
Meist besteht jedoch die Anforderung, bei jedem Seitenabruf die aktuellsten Daten zu präsentieren. In diesem Fall bietet der dynamische Aufbau der HTML-Seiten auf dem Web-Server die einzige praktikable Lösung.
Bei der dynamischen Datenbank-Anbindung lassen sich zwei grundlegende Methoden unterscheiden. Zum einen kann der (Web-) Server die Verbindung zur Datenquelle herstellen; zum anderen kann die Verbindung durch den Client aufgebaut werden, wobei der Server diesen lediglich mit Verbindungsinformationen versorgt.
Zwar lockt die Client-basierte Lösung mit besserer Performance (ohne "hinderlichen" Web-Server) und umfangreicheren Möglichkeiten zur Datenmanipulation. In der Praxis überwiegen jedoch meist die Nachteile dieser Methode, da die Clients unter Umständen die Datenbankverbindung über viele verschiedenartige Protokolle (statt via HTTP) aufbauen müssen. Erfahrungsgemäß gestaltet sich dies oft unerwartet schwierig und den Gefahren von Datenverlust und Datenschutz muss Rechnung getragen werden werden. Daher ist die praktikabelste und zur Zeit gebräuchlichste Methode im WWW: Der Web-Server stellt die Verbindung zur Datenbank her, fragt die Daten ab und liefert dem Client anschließend reinen HTML-Code. Dieses Verfahren minimiert die Probleme auf der Client-Seite - im Internet mit seinem Wildwuchs an Browser-Versionen ist praktisch keine andere Lösung möglich. Aber auch für diese mittlerweile am häufigsten eingesetzte Zugriff-Variante existieren weltweit zahlreiche Lösungen.
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