Die Akupunktur ist die bei uns wohl bekannteste Therapieform der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).
Während der entspannenden Behandlung werden dünnen Einmalnadeln aus rostfreiem Edelstahl mit geringem Nickelanteil für in etwa 20 Minuten in bestimmte Körperpunkte gestochen und entfalten eine wohltuende Wirkung. Eine Abwandlung stellen sogenannte Dauernadeln dar, die über einen längeren Zeitraum (z.B. Schädelnadel bei Kopfschmerzen) im Körper verbleiben.
Inzwischen erfuhr die Akupunktur auch eine Anerkenntnis durch die Wissenschaft und wird deshalb finanziell von vielen Krankenkassen bereits als therapeutische Maßnahme getragen. Ihre Anwendungsgebiete sind sehr breitgefächert:
Rheuma, Kopfschmerz , Gelenkschmerzen , Bandscheibenvorfall, Arthrose, Zahnschmerzen, Migräne, Gürtelrose, etc.
Entzugsbeschwerden, etc.
Heuschnupfen, Bronchitis, Sonnenallergie, Asthma, Akne, Neurodermitis, Wundheilung, etc.
Tinnitus, Glaukom, Schwindel, Nasennebenhöhlenbeschwerden, Mandelentzündungen, Hörsturz, Geruchs- und Geschmacksstörungen, etc.
Schlaflosigkeit, Erschöpfung, innere Unruhe, Blutdruckprobleme, Magengeschwür, Reizdarm, Magen-Darm-Störungen, Verstopfungen, etc.
Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, Geburtenvorbereitung, Gewebewasser, Fruchtbarkeitsstörungen, etc.
Moxatherapie
Eine Anwendungsergänzung findet die Akupunktur in der Moxatherapie. Hierbei werden die Akupunkturpunkte durch Hitze – ein Abbrennen von getrocknetem Moxakraut = Beifuss – stimuliert, die tief in das Körperinnere dringen kann. Dies dient zur Ankurbelung des Stoffwechsels, der besseren Gewebedurchblutung, Stärkung der Abwehrkräfte sowie Magen-Darm-Erkrankungen.