Zahlen haben im Feng Shui eine besondere Bedeutung – gerade auf dem asiatischen Kontinent wird den Zahlen und Ziffern stets ein besonderer Respekt gezollt. Dabei lassen sich Namen in Zahlen ĂĽbersetzen und somit gewissen GlĂĽckszahlen zuordnen. Im Chinesischen werden die Zahlen beispielsweise auf Grund der Anzahl der benötigten Pinselstriche fĂĽr einen Buchstaben errechnet. Die westliche Technik weicht hier etwas vom Osten ab – das Alphabet wird von Haus aus bestimmten Zahlen von 1 bis 9 zugeordnet. Letztendlich werden Additionen gebildet, bis zum SchluĂź nur noch eine einzige Zahl ĂĽbrig bleibt.
Chinesische GlĂĽckszahlen sind unter anderem 3, 5, 6, 8, 11, etc. bis 100. Dem entsprechend werden auch die Hausnummern, Geburtsdaten, Namen, usw. analysiert. Man meidet bei Hausnummern gerne die Zahl 4, da sie an den Tod erinnert. Und die 2 verbindet man in diesem Zusammenhang mit Krankheiten sowie die 1 mit mangelnder, gemeinsamer Harmonie. Ist die Hausnummer allerdings eine 3, ist die Kommunikation in diesem Hause gesichert. Die 5 symbolisiert Macht, die 6 einen mittleren Wohlstand und die 9 Intelligenz. Die Hausnummer 8 ist die GlĂĽckszahl schlechthin und nicht selten ändern die Chinesen eine 7 auch in eine 8 – wobei die 7 fĂĽr Bildung und Sensibilität steht.
Das Pa Chai (acht Häuser) ist die Einteilung der Zahlen in ein Ost-West-System und gehört zu den klassischen Feng Shui Kenntnissen. Dabei gehören die 1, 3, 4 und 9 zur Ost-Gruppe sowie die 2, 7, 6 und 8 zur West-Gruppe und nennen sich Gua-Zahlen. Endet ein Zahlenergebnis (z.B. Geburtsdatum) auf die 5 ersetzen Frauen diese Zahl durch die 8 und Männer durch die 2. Je nach Ergebnis wird dieser Zahl dann eine Himmelsrichtung sowie eines der fünf Elemente zugeordnet.